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K.lug E.ssen

von K.orbinian E.mmert

Der Weg ist das Ziel

Die Fülle und der Ideenreichtum, welche Ernährungsform, bzw. Diät zum Ziel- bzw. Wunschgewicht oder Wunschfigur führen, ist Vielfältig.
Das Internet ist voll von Empfehlungen:
„Paläeo, Vegan, Vegetarisch, Low-Carb, Low-Fat, Intermittierendes Fasten, uvm.“
Doch welche Ernährungsform passt zu mir?
Gibt es überhaupt die „eine richtige“ Ernährung?
Gibt es „böse“ Lebensmittel?
Das sind viele Fragen und die Beantwortung ist nicht gerade leicht.
Schließlich ist die Beantwortung sehr individuell zu betrachten. In unserer heutigen Zeit, haben wir die Möglichkeit, uns viel und Umfangreich zu informieren. Das kann ein Vorteil oder auch Nachteil sein. Denn die Unsicherheit, was stimmt und was ist nicht, ist sehr groß. Denn es gibt zu viele Quellen, die sich im Bereich Ernährung und Essen widersprechen.
Doch welche Ernährungsform passt zu mir?
Niemand kann schlussendlich sagen, welche Ernährung zu einem selbst passt. Man muss ausprobieren, seinen eigenen Geschmack und medizinische Begleiterkrankungen berücksichtigen. Es gibt Erkrankungen, die eine angepasste Ernährung erfordern. Allerdings sollte man sich nicht von seinem eigenen Geschmack abbringen lassen. Nicht jeder muss Vegan leben, oder intermittierend Fasten. Vertraue deinem Körper. Wenn dein Körper etwas nicht verträgt, wird er es dir signalisieren. Wenn du das berücksichtigst, kannst du prinzipiell essen wie du möchtest.
? Natürlich kann man die Ernährung ein wenig modifizieren. Vollkornprodukte und Gemüse wieder mehr in den Speiseplan integrieren. Stark industriell verarbeitete Lebensmittel reduzieren und lieber wieder etwas Zeit für das eigenständige zubereiten der Nahrungsmittel aufwenden.
Gibt es überhaupt die „eine richtige“ Ernährung?
Was bedeutet überhaupt „richtige Ernährung“? Auf diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Wie oben schon beschrieben, gilt es auf seinen Körper zu hören. Was verträgt man und was nicht. Was akzeptiert der Körper und was nicht.
? Nach Möglichkeit sollte meiner Ansicht nach versucht werden, wie oben beschrieben, mehr pflanzliche Nahrungsmittel in seinen Speiseplan zu integrieren. Dies bezüglich noch abschließend eine Frage, die jeder selber beantworten sollte: „Ist es „richtig“, Tiere als Nutzgegenstand zu verwenden, nur damit wir übermäßig viel gezüchtetes billiges Fleisch zum täglichen Verzehr haben?“.
Gibt es überhaupt „böse“ Lebensmittel?
Um es einfach zu gestalten, sollte man im Hinterkopf haben, die Menge macht das Gift. Wenn ich Süßes esse und dadurch zunehme, können (müssen aber nicht) langfristig Folgeschäden entstehen. Wenn ich allerdings auf eine ausgewogene Ernährung achte, kann man sich gerne etwas Süßes gönnen. Das reduziert den Stress. Stress verstärkt körperliche und psychische Leiden nur zusätzlich. Ernährung sollte etwas positives und angenehmes sein und bleiben.

Fazit: Wichtig ist es das Thema Ernährung nicht mit Stress zu verbinden. Tiefpunkte kommen und gehen. Es gibt kein gut und kein böse. Es gibt nur zu viel oder zu wenig. Es gibt nicht den einen Weg, den man gehen muss. Sondern den Weg den man gehen kann.

Wenn der Muskel nicht mehr will

Ein Muskelkrampf ist ein plötzlich auftretender Schmerz in der Muskulatur, durch eine unwirkliche Kontraktion (Anspannen). In den meisten Fällen kommt dieser Plötzlich und verschwindet dann auch relativ schnell wieder.
Häufig betrifft es die Waden, also die Unterschenkelmuskulatur.

Die häufigste Ursache für Krämpfe sind Störungen im Elektrolythaushalt der Körpers. Elektrolyte sind im Blut vorkommende Salze wie Kalium, Natrium, Magnesium und Calcium.

Natürlich können verschiedene Grunderkrankungen, oder bestimmte Medikamente Auslöser für einen Krampf sein.

Häufig tritt dieser aber bei sportlicher Belastung auf.
Durch starkes schwitzen.
Über die Haut verliert der Mensch viel Wasser und zusätzlich Elektrolyte, meistens Wasser.
In 90 % der Fällen ist der Wasserverlust der Auslöser und sollte durch eine ausreichende Aufnahme wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.
Wenn man viel geschwitzt hat und Natriumarmes Wasser getrunken hat, kann zusätzlich zum Wasserverlust der Natriumverlust ursächlich für den Krampf sein. Hier in das Wasser etwas Salz zufügen um den Verlust auszugleichen.
Wenn ich während der Belastung einen Krampf kriege, kann dies auf einen Kaliummangel hindeuten. Bei dieser Form, dem Trinkwasser Kalium zufügen oder eine Banane essen, diese liefert auch viel Kalium.
Sollte der Muskel in Ruhe zucken, also wenn keine Belastung stattfindet, unwirklich kontrahieren, ist das ein Zeichen für einen Magnesiummangel.
In diesem Fall hilft ein Magnesiumpräparat am schnellsten.

Aber in den meisten Fällen ist es in erster Linie ein Wassermangel. Wer vor der Belastung, oder tagsüber kaum getrunken hat, kann einen Krampf bekommen. (Muss aber nicht sein!)

Wenn ein Krampf auftritt, hilft leichtes Dehnen der betroffenen Muskulatur und ausreichendes trinken. Sollte dies häufiger passieren, empfiehlt es sich einen Arzt zu Rate zu ziehen und die Elektrolyte im Blut bestimmen zu lassen.
Bei einer längeren Belastung empfiehlt sich z.B. Apfelsaft zu trinken, da er eine gute Zusammensetzung von Wasser und Elektrolyten aufweist. Während sportlichen Belastungen sollte auf die Zufuhr von großen Magnesiummengen verzichtet werden, da dies auch abführend wirken kann.

 

Kürbis: kann er mehr als nur Geister vertreiben?

Von September bis Oktober hat der Kürbis Saison.
Der Kürbis ist wirklich kalorienarm, 100g liefern ca. 25kcal.
Er enthält viel Wasser, kaum Fett, einen Hauch von Eiweiß, ein kleines bisschen Kohlenhydrate und Ballaststoffe.
Zusätzlich enthält er reichlich Beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A),Vitamin E und Kalium.
Die Kürbiskerne liefern in geballter Form etliche seiner guten Inhaltsstoffe.
Reichlich Magnesium, Vitamin A, Niacin und Eisen. Gerade mit diesen Inhaltsstoffen sind die Kerne wirklich vollgestopft.
Reichlich Eiweiß, Fett (ungestättigte Fettsäuren) und Kohlenhydrate enthalten sie auch. Auf 100g liefern sie immerhin ca. 565 kcal.
Vorallem das Kürbiskernöl liefert viele mehrfach ungestättigte Fettsäuren, welche wichtige Funktionen im Körper haben.
Kürbiskerne sowie Kürbiskernöl immer dunkel, trocken und kühl lagern um die Haltbarkeit zu verlängern und die Inhaltsstoffe zu schonen.
Gerade für Männer sind Kürbiskerne ein guter Snack um der Prostata etwas gutes zu tun. Sie enthalten Wirkstoffe, die sich positiv auf Prostataleiden auswirken.
Wenn man den Kürbis aushöhlt und in seine Schale eine fiese Fratze schnitzt, vertreibt er sogar böse Geister an Halloween.

Leinsamen

100g Leinsamen liefern über 300 Kalorien. Sie enthalten eine Menge Fett und viel Eiweiß. Auch ihr hoher Ballaststoffanteil ist beachtlich.
Jedoch landen zu meist nur kleine Menge Leinsamen auf dem Teller, im Müsli oder Salat. Ein Teelöffel umfasst ungefähr 3-5g Leinsamen.
Aber dieser geringe Anteil liefert trotzdem wertvolle ungesättigte Fettsäuren, die gegen Blutgefäßverkalkung helfen.
Außerdem enthält der kleine Samen eine Menge an Vitaminen (Vit.E) und Mineralstoffe (Magnesium, Kalzium). Die geringe Menge, die meistens auf dem Teller landet, bietet uns wenig ausbeute an den guten Inhaltsstoffen.
Jedoch liefert uns diese kleine Menge wohltuende Zutaten für den Darm. Der Leinsamen enthält Schleim. Wenn der Samen im Darm ist, quillt er auf und regt so die Darmbewegung an. Deshalb beim Verzehr von Leinsamen darauf achten, genug zu trinken.
Am besten sollte der Leinsamen geschrotet verzehrt werden. Dadurch quillt er besser auf und der Körper kann besser an seine Inhaltsstoffe gelangen. Die geschroteten Leinsamen nie zu lange aufbewahren. Lieber kleine Mengen kaufen und schneller aufbrauchen.
Das selbe gilt für das Leinöl. Dunkel und nicht zu warm lagern, da das Leinöl schnell verdirbt.
Das Leinöl sollte auch nicht stark erhitzt werden.

Der geschrotete Leinsamen enthält ungefähr das selbe Nährstoffprofil wie der Chiasamen. Daher ist der Leinsamen eine gute und billigere Alternative zum Chiasamen. Aber er sollte wie oben beschrieben, geschrotet verwendet werden.

Verbrauche ich Energie wenn ich ruhe?

Der Grundumsatz (GU) ist per Definition festgelegt.
Das ist die Energiemenge, die der Körper, bei völliger körperlicher Ruhe (liegend aber wach) und normaler Außentemperatur (unbekleidet bei ca.27-30°), 12-14Std. nach der letzten Mahlzeit benötigt bzw. verbraucht. Er braucht Energie für alle lebensnotwendigen Organtätigkeiten und Stoffwechselvorgänge im Körper.
Diese Energiemenge ist von Person zu Person unterschiedlich.
Es gibt für verschiedene Alters- und Geschlechtsgruppen Richtwerte.
Man kann den GU aber auch selbst ermitteln.
Dazu gibt es eine einfache Formel, die den Grundumsatz ermittelt.

Für Frauen gilt:
655 + (9,5 x Gewicht [kg]) + (1,9 x Größe [cm]) – (4,7 x Alter [Jahre])

Für Männer gilt:
66 + (13,8 x Gewicht [kg]) + (5,0 x Größe [cm]) – (6,8 x Alter [Jahre])

Bsp.: Anhand eines 70 kg schweren, 1,70m großen und 30 Jahre alten Mannes.

66 + (13,8 x 70kg) + (5,0 x 170cm) – (6,8 x 30) = 1678 kcal

1678kcal ist die Menge an Energie, welche die Person, nach Angaben der oben genannten Definition verbraucht.

 

Diese Formel gibt nur einen Richtwert an, da die Formel noch um einige weitere Faktoren erweitert werden kann und somit die Präzision noch mehr gegeben ist. Es ist die Vorlage nach HARRIS und BENEDICT. Das Internet ist voller weiteren Formeln.
Auch fehlt hier noch zusätzlich der Aktivitäts-/Leistungsumsatz. Dieser beeinflusst zusätzlich den GU. Wer sich oft und viel bewegt und körperlich Aktiv ist, erhöht diesen zusätzlich.
http://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/energie/ Richtwerte für den GU von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Um den Wert noch Aussagekräftiger zu gestalten, wird der sogenannte PAL-Wert (physical-activity-level) noch mit einberechnet.
Hier gibt es verschiedene Tabellen, die unterschiedliche Arbeitsweisen und Freitzeitaktivitäten beschreiben und diesen Faktoren einen PAL-Wert zuordnen. Der PAL-Wert für Schlafen wäre z.B. 0,95. Wenn diese PAL-Werte noch zusätzlich ermittelt und ergänzt werden, bekommt man eine gute Übersicht über den Kalorienbedarf des Körpers.

Wer Hilfe benötigt beim Berechnen, kann sich gerne an mich wenden.

Superfood Heidelbeere?

Die Heidelbeere (Blaubeere) liefert bloß 37 Kalorien pro 100g, davon ist ein Großteil Kohlenhydrate und Ballaststoffe.
Des weiteren enthält sie natürlich viele für den menschlichen Organismus wichtige Vitamine und Mineralstoffe.
Dazu zählen Vitamin C, Carotin, Kalium und viele mehr.
Aber warum sollte sie als Superfood zählen?
Es geht hier um den blauen Farbstoff „Myrtillin“. Dieser Farbstoff soll den Blutzucker stabil halten und auch das Immunsystem unterstützen.
Daher gilt die Blaubeere auch als Blutzucker senkend.
Zusammen mit Vitamin C und Eisen, wirkt Myrtillin blutbildend. Außerdem hält es die Blutgefäße elastisch.
Die Heidelbeere trägt dazu zu Recht den Titel als Superfood.
Im Juli und August hat sie in Deutschland ihre Saison und ist daher am stärksten mit alle den guten Inhaltsstoffen aufgefüllt. Achtet daher beim Kauf auf regionale Produkte.

Mediterrane Küche – Der Schlüssel für ein langes Leben?

Die Mediterrane Küche steht für Tradition und einen gewissen Lebensstil. Sie ist bunt gefächert und liefert eine Vielfalt an Nahrungsbestandteilen.
Wenn man den Begriff hört, kommt einem sofort das Meer in den Sinn.
Hinzu kommt, dass klassisch davon ausgegangen wird, dass die Küche viel Fisch, Olivenöl und Wein beinhaltet.
Das ist auch so nicht ganz unrichtig.
Werfen wir mal einen Blick auf die Bestandteile.
Es wird zudem bunt gemischtes, saisonales und regionales Gemüse verwendet. Dadurch durchläuft es keine langen Transportwege und die Inhaltsstoffe gehen nicht verloren. Es liefert zudem auch Ballaststoffe, die für einen gesunden Darm sorgen.
Es kommen Getreideprodukte auf den Tisch. Je naturbelassener desto besser. Wenn die Schale mitverwendet wird, enthält das Getreideprodukt nicht nur Kohlenhydrate (Energie), sondern auch Ballaststoffe, Eiweiß, Fette und ebenfalls Vitamine und Mineralstoffe. Das wertet das Produkt zusätzlich auf.
Natürlich darf Olivenöl nicht fehlen. Da es sich aber um ein pflanzliches Fett handelt, wirkt es nicht so sehr auf unser Gewicht ein, sondern wird für viele Prozesse im menschlichen Organismus benötigt. Wenn es schonend und nicht industriell unter großer Hitze und mit guten Oliven hergestellt wurde, enthält es zudem auch noch ein paar Vitamine und Mineralstoffe.
Anstatt Salz, werden viele Gewürze verwendet. Salz kann sich negativ auf den Blutdruck auswirken, wenn wir zu viel davon aufnehmen. Gewürze hingegen, verleihen dem Gericht eine eigene Note und können in geringen Mengen auch Vitamine und Mineralstoffe liefern.
Eine klassische mediterrane Küche liefert auch mehr pflanzliche Fette, als tierische Fette, da im Idealfall weniger rotes Fleisch auf dem Teller landet. Sollte es dann Fleisch sein, wird eher weißes Muskelfleisch von Hühnern bevorzugt. (Aber auch hier gilt, rotes Fleisch ist nicht per se schlecht, die Menge macht das Gift!)
Fisch landet statt Fleisch bevorzugt auf dem Teller. Dieser liefert gute Omega-3-Fettsäuren, welche im menschlichen Organismus viele positive Eigenschaften haben. Hinzu liefert er eine Menge gutes Eiweiß und ist auf Grund seines Bindegewebes leicht verdaulich.
Die klassische mediterrane Küche enthält kaum Zucker, also Zucker in seiner industriell verarbeiteten weißen Form. Stattdessen gibt es viel Obst, welches natürlichen Fruchtzucker und Vitamine liefert.
Abschließend ist anzumerken, dass die mediterrane Küche, mit viel Erfahrung aufwartet – was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht – sowie mit viel Liebe und Zeit zum Kochen, Braten und Backen betrieben wird. Somit ist jedes Gericht einzigartig, man weiß was enthalten ist und liefert eine Vielfalt an alle den guten Inhaltsstoffen, die uns die Nahrungsmittel zu bieten haben.
Aber natürlich darf bei der entspannten Atmosphäre am Essenstisch das ein oder andere Glas Wein nicht fehlen. Aber nicht zu viel!

Aber ist die mediterrane Küche nun der Schlüssel für ein langes Leben?

Fazit: Die mediterrane Küche weißt eine Vielzahl an gesunder und bunt gemischter Lebensmittel auf. Dadurch wird der Körper mit vielen wertvollen und gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen versorgt. Diese reduzieren die Gefahr eine Herz-Kreislauferkrankung zu entwickeln. In Verbindung mit Bewegung hält diese Ernährungsform scheinbar den Körper gesund und von innen heraus jung.
Die mediterrane Küche kam ins Gespräch, als sich Wissenschaftler wunderten, warum in entlegenen Dörfern, weit ab der Zivilisation die Menschen so alt wurden. Das wurden sie zudem auch noch auf relativ gesunde Art und Weise. Also wurde sich ihre Ernährungsweise angeguckt. Die einzelnen Punkte oben habe ich euch schon geschildert. Aber aufgefallen ist auch das diese Menschen scheinbar unter weniger Stress leiden als wir. Also nicht nur die Ernährung, sondern auch ein reduziertes Stresslevel sorgt scheinbar für ein längeres und gesundes Leben.

In diesem Sinne Om Shanti.

 

Wie sich Zucker versteckt

Zucker hat viele Gesichter.
Er wird Lebensmitteln zugesetzt um sie länger haltbar zu machen. Da die süße Geschmacksrichtung von Geburt an vorhanden ist, ist der süße Geschmack für die Lebensmittelindustrie von großem Interesse. Der süße Geschmack wird von fast allen Menschen als Angenehm empfunden.
In einem Lebensmittel kann Zucker enthalten sein, obwohl er nicht eindeutig gekennzeichnet ist. Vielmehr für den Laien nicht eindeutig. Zucker kann auch andere Namen tragen.
– Haushaltszucker wird auch Saccharose genannt. Anstatt Saccharose kann auch der Begriff Raffinade in der Zutatenliste auftauchen.
– Traubenzucker wird auch unter der Bezeichnung Dextrose oder Glucose geführt.
– Galaktose ist ein Baustein der Lactose (=Milchzucker), welcher in Milch- und Milchprodukten vorkommt.
– Farin ist ein mehlartiger Zucker, der durch Zufügen von Sirup braun gefärbt ist.
– Fruktose (=Fruchtzucker) ist ein Zuckerbaustein der in Obst vorkommt.
– Karamell ist eine Form des Zuckers, welche durch das Erhitzen von Traubenzucker oder Rohrzucker entsteht.
– Sirup wird durch das mehrfache Erhitzen von Säften aus Ahorn-, Rüben-, Birnendicksaft uvm. gewonnen und enthält auch viel Zucker.
– Maltodextrin wird aus Stärke gewonnen.
– Stärke ist eine Aneinanderreihung von Zuckerbausteinen und eine Alternative zum Haushaltszucker. (Stärke kommt auch in Mehl vor.)

Das sind die bekanntesten Begriffe, unter denen Zucker in Lebensmitteln vorkommen kann.
Wenn einer dieser Begriffe in einem Wort in der Zutatenliste auftaucht, kann davon ausgegangen werden, das Zucker enthalten ist.

Chili con Carne

Zutaten für 1-2 Portionen:

1 kleine Zwiebel (nach Wahl gewürfelt oder grob zerkleinert)
1 kleine Dose Kidneybohnen
1 kleine Dose Mais
1 kleine Dose/Tetrapack Tomaten passiert/gestückelt
Öl zum anbraten (ca. 1 – 2 Esslöffel, vorzugsweise Rapsöl)
Je nach Bedarf:
1 Pck. vegetarisches Hackfleisch (siehe Foto)
oder
ca. 100 – 150 g Putengeschnezeltes

Brot als Beilage

 

Zubereitung:

– Öl in einem Topf oder großen Pfanne erhitzen
(- nach Wahl, das Putengeschnezelte anbraten und dann die Zwiebeln dazugeben)
– Zwiebeln zugeben und glasig dünsten (wenn sie zusammen mit dem Fleisch angebraten werden, können sie nicht mehr so schön glasig werden!)
– vegetarisches Hackfleisch zugeben und kurz mit dünsten
– Die Dosen mit den Bohnen und den Mais mit einem Sieb abgießen
– Die Bohnen und den Mais in die Pfanne/Topf geben und kurz mit dünsten
– Das ganze mit den Tomaten (passiert/gestückelt) ablöschen
– Das Chili köcheln lassen und mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Gemüsebrühe, Chilipulver abschmecken
– Brot zum fertigen Chili servieren

Ein sehr schönes Rezept, dass, wenn vegetarisches Hackfleisch verwendet wird, keine lange Zubereitungszeit erfordert. Wer dennoch mehr Zeit investieren möchte, kann das Rezept noch mit weiteren Zutaten verfeinern, wie z.B. Paprika, Zucchini, Knoblauch, echte Chili, uvm., lasst eurer Fantasie freien lauf!
Zum Chili kann noch ein Avocado Dip oder ein Saure Sahne Dip gereicht werden.

Das Gericht liefert viele Ballaststoffe und viel Eiweiß, welche lange sättigen. Dadurch spart es auch einiges an Kalorien ein.

Superfood: sinnvoll oder nur teuer?

Verlässliche Studien sind leider rar. Das bedeutet, die so stark angepriesenen Wirkungsweisen sind oft gar nicht wirklich belegt. Meist sollen sie verschiedenen Krankheiten vorbeugen und zudem satt und schlank machen. Sie versorgen uns auch mit vielen Stoffen die die Immunabwehr extrem stark ankurbelt. Wir verlassen uns auf Informationen vom Verkäufer. Die Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Vitamine oder Mineralstoffe, gelten zwar als Gesundheitsfördernd, sind aber auch in anderen Lebensmitteln enthalten.
Ist es daher sinnvoll, ein Superfood zu kaufen?
Prinzipiell spricht nichts gegen Superfood. Sie bringen abwechslung in unsere Küche und auch andere Geschmacksnoten beispielsweise. Außerdem enthalten sie oft viele gute Inhaltsstoffe in guter Kombination. Diese Superfoods in unseren Speiseplan zu integrieren macht daher schon Sinn.
Allerdings muss man dazu sagen, dass sie oft viel zu Überteuert sind!
Ein Beispiel wäre der hoch im Trend liegende Chiasamen. Geschroteter (!) Leinsamen ist ein idealer Ersatz, der kaum große Unterschiede in seiner Zusammensetzung birgt, wie der Chiasamen.
Auch sind viele neue „Super-Beeren“ im Trend. Açai, Acerola, Goji und Co., um nur ein paar zu nennen, erobern die Superfood-Brosche. Die enthaltenen Inhaltsstoffe sind aber auch in vielen heimischen Obst bzw. Beerensorten enthalten. Vorteil der heimischen Produkte ist der deutlich niedriger Preis und zu dem sind sie oft auch reicher an Vitaminen und Mineralstoffen!
Diese Exotischen Lebensmittel könne ein Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen, da wir den Verzehr nicht gewohnt sind.
Jedes Lebensmittel kann im Grunde den Begriff „Supefood“ erhalten oder tragen, da dies kein geschützter Artikel ist.
Der Begriff Superfood assoziiert einem unterschwellig, dass es ein „all-inclusive-food“ gibt.
Dem ist leider nicht so!
Es gibt zwar Lebensmittel, die eine Vielzahl an lebensnotwendigen Stoffen enthalten und daher gerne häufig verzehrt werden sollten, allerdings macht eine Kombination von verschiedenen Lebensmitteln, den Speiseplan erst komplett und deckt den Bedarf an Nährstoffen voll ab. Ein Lebensmitteln, welches uns in ausreichendem Maß mit allem was wir benötigen versorgt, gibt es so leider nicht.
Auch wenn Lebensmittel die Bezeichnung „Superfood“ tragen, bedeutet das nicht sofort, dass sie besser sind als andere, bzw. heimische Lebensmittel. Viele unserer heimischen Lebensmittel enthalten genau so viele, oder sogar mehr der angepriesen Inhaltsstoffe und sind zu dem noch preiswerter als teure Markenprodukte der „Superfood-Kategorie“.

Noch mehr Hintergrundinformtionen erhaltet ihr unter www.bzfe.de , http://www.bzfe.de/inhalt/leinsamen-statt-chia-30315.html und unter https://www.verbraucherzentrale.de/superfood , welche mir als Informationsquellen und Stütze für diesen Beitrag gedient haben.