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K.lug E.ssen

von K.orbinian E.mmert

Mandel – „Sattmacher“ für Zwischendurch

100g Mandeln liefern über 600 Kalorien. Sie enthalten sehr viele ungesättigte Fettsäuren, die positiv für das Herz-Kreislauf-System sind und ungefähr 20g Eiweiß.

Auch ihr hoher Ballaststoffanteil, sowie der geringe Kohlenhydratanteil ist beachtlich.

Jedoch landen zu meist nur kleine Menge auf dem Teller, im Müsli oder als Zusatz für Speisen. Die Nuss eignet sich hervorragend als Zwischenmahlzeit, da sie reichlich Energie spendet und viele gute Inhaltsstoffe enthält. Der hohe Ballaststoffanteil sättigt darüber hinaus länger.

Die Mandel liefert reichlich Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Magnesium. Dazu auch einige B-Vitamine.

Beim Kauf sollten die ganzen Mandelkerne am Stück den gemahlenen vorgezogen werden. Durch das Mahlen wird die Haltbarkeit herabgesetzt und es können sich versteckt Schimmelpilze einnisten.

Es empfiehlt sich die Mandeln gut zu kauen. Dadurch erhöht sich die Ausbeute an den wertvollen Inhaltsstoffen, da sie sonst unberührt den Darm verlässt. Bei bitteren Mandeln aufpassen, diese enthalten Blausäure, welche für den Menschen schädlich ist. Mandelöl sollte dunkel und nicht zu warm lagern, da das Öl aufgrund seiner Fettzusammensetzung schnell verdirbt. Auch sollte es nicht stark erhitzt werden.

Die Sojabohne – auch für Männer geeignet

Soja gilt als Fleischersatz. Für Frauen eine passende Alternative und für Vegetarier und Veganer ebenso nicht weg zu denken. Aber wenn man einen Vergleich zwischen einer Hühnerbrust und der Sojabohne zieht, sticht die Bohne deutlich hervor.

100g Sojabohne enthalten ca. 34g Eiweiß.

100g Hühnerbrust enthalten hingegen nur ca. 22g Eiweiß.

Jedoch sollte man die Sojabohne mit einem Getreideprodukt kombinieren. Da Soja nicht alle Eiweißbausteine im ausreichenden Maße liefert. Hierzu einfach mit Reis, Mais oder Weizen kombinieren.

Zwar liefert die Sojabohne mehr Kalorien im Gesamten als z.B. die Hühnerbrust, dafür liefert sie auch reichlich Kohlenhydrate, Ungesättigte Fettsäuren und kein Cholesterin.

Viele der enthaltenen Kohlenhydrate sind Ballaststoffe und wirken sich positiv auf die Darmbeweglichkeit aus und sind langsam verdaulich, das Bedeutet, der Körper erhält kontinuierlich Energie und Heißhunger wird vermieden.

Auch bei den Mineralstoffen geht sie eindeutig als Sieger hervor.

Die Sojabohne ist ein guter Lieferant für Calcium, Magnesium und Eisen. Die Männerwelt wird oft abgeschreckt vom Östrogen das enthalten ist. Jedoch gilt es die Angst ein kleines bisschen ein zu dämmen, da Östrogen in vielen Studien als ein wirksamer Krebsschutz gehandelt wird. Wenn Man(n) ab und zu Soja ist, besteht noch keine Gefahr der „verweiblichung“.

Beim Kauf der Sojabohne sollte darauf geachtet werden, dass sie aus einem natürlichen Anbaugebiet stammt. Die Sojabohnen gründlich unter fließendem Wasser mit einem Sieb waschen. Die getrocknete Hülsenfrucht sollte mindestens 12 Stunden in Wasser eingeweicht werden. Anschließend kann die Kochzeit der Sojabohne bis zu 2 Stunden betragen.

Buchweizen

100g Buchweizen liefern ca. 340 Kalorien. Er enthält sehr viele Kohlenhydrate, die langsam verdaulich sind und damit den Blutzuckerspiegel nicht zu schnell ansteigen lassen.
Einige Ballaststoffe sind auch enthalten.
Außerdem liefert er fast 10g Eiweiß pro 100g.
Dieses Eiweiß ist für den Körper sehr hochwertig und kann gut verwertet werden.
Sein Fettgehalt ist sehr gering und liefert ungesättigte Fettsäuren, also herzfreundliche Fette. Buchweizen enthält reichlich Kalzium welches wichtig für den Knochen ist. Hinzu kommen Eisen, Magnesium und Kalium.
Sowie B-Vitamine und Vitamin E, welches die Zellen im menschlichen Körper vor Schädigungen schützt. Den Buchweizen am besten vor dem Kochen heiß abwaschen. Der beim kochen entstehende rote Schleim sollte abgeschöpft oder später weg gegossen werden, da dieser kleine Hautentzündungen hervorrufen bzw. fördern kann. Beim kochen auf ausreichend Wasser achten, da Buchweizen stark aufquellt. Das sollte auch bei zu kochenden Menge berücksichtigt werden.

Foodtrends 2018

Was war letztes Jahr im Trend?

2017 waren es noch Begriffe wie Superfood (Chiasamen) oder Bio-Hacking (= den Körper besser vestehen, zu hacken und dann zu optimieren). Laut DGE hat der Konsum von Gemüse zugenommen, welcher sich positiv auf Mineralstoff- und Ballaststoffzufuhr auswirkt. Der Konsum von Fleisch ist weiterhin sehr hoch, nimmt aber nicht drastisch zu, sondern hält sich konstant. Allerdings scheint der Fischverzehr unter der empfohlenen Verzehrsmenge zu liegen. Getreideerzeugnisse sowie Käseprodukte werden auch mehr verzehrt und gewinnen an Popularität. Positiv ist scheinbar der geringere Verzehr von Wurst- und Streichwaren.

Was erwartet uns 2018?

Der Sieger als Heilpflanze 2018 steht schon fest. Ingwer hat sich durchgesetzt und gewonnen. Insekten werden als Nahrungsmittel für den Menschen oder als Futtermittel für Zuchttiere in Betracht gezogen. Wegen ihres hohen Eiweißgehalts stehen sie als mögliche Fisch- oder Fleischalternative in der Diskussion. Scheinbar ist der Foodtrend 2018 das Gemüse. Gemüse steigt von der Beilage zum Hauptgericht auf. Aufgrund vieler neuer kultureller Einflüsse wird der Blickwinkel der Verbraucher auf Gemüse erweitert und gewinnt dadurch eine neue Rolle in der Küche. Stark verarbeitete Lebensmittel geraten immer mehr in den Schatten. Der Trend geht stetig zu natürlichen unverarbeiteten Lebensmitteln zurück.

Lassen wir uns überraschen was das Jahr 2018 noch zu bieten hat.

Ingwer – Heilpflanze 2018

Der Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus e.V., hat den Ingwer zur Heilpflanze 2018 gekürt.
Und dies zu Recht.
Ingwer wird schon lange in der Chinesischen Tradition als Heilpflanze verwendet. Dort wird ihm nachgesagt, dass er „schweißtreibend“ ist, erwärmend wirkt, Übelkeit beseitigt, den Husten stillt und entgiftet.
Auch Hildegard von Bingen schreibt ihm positive Wirkungen bei Magenleiden zu.
Doch was steckt tatsächlich im Ingwer?
Er enthält:
– Bitterstoffe (wirkt regulierend auf den Magen-Darm-Trakt)
– ätherische Öle (Zingiberol, Zingiberin und Phellandrin ? Zuständig für Geruch und Geschmack)
– Harze
– Scharfstoffe (Gingerole und Shogaole)
– Vitamine
– Mineralstoffe (Kalium, Kalzium, Eisen)

Jedoch nehmen wir nur geringe Mengen der Stoffe auf. Da wir den Ingwer als Teezubereitung oder als Gewürz in Speisen verzehren.

Wirkung:
– entzündungshemmend
– belebend
– entschlackend/entgiftend durch Anregung der Schweißproduktion
– wirksam bei Erkältungen

Ein frisch aufgebrühter Tee mit Ingwerscheiben (Ziehzeit optional) kann sich schon regulierend auf den Magen-Darm-Trakt auswirken. Zum Beispiel nach einem „schweren Essen“ – oder bei einer Erkältung belebend wirken.
Gerichten verleiht er eine angenehme Schärfe und einen ganz speziellen Geschmack.

Nachhaltige Ernährung

Der weltweite Konsum von Fleisch und Getreide steigt 2018 weiter an:

Im Jahr 2016 wurden ca. 58.714 Tonnen Rind- u. Kalbfleisch, 109.667 Tonnen Schweinefleisch und 87.368 Tonnen Hühnerfleisch verzehrt.

Im Jahr 2017 wurden ca. 59.362 Tonnen Rind- u. Kalbfleisch, 110.588 Tonnen Schweinefleisch und 88.135 Tonnen Hühnerfleisch verzehrt.

Im Jahr 2018 wird damit gerechnet, das der Konsum weiter ansteigt. 60.550 Tonnen Rind- u. Kalbfleisch, 112.584 Tonnen Schweinefleisch und 89.091 Tonnen Hühnerfleisch sollen voraussichtlich verzehrt werden.

Auch der Konsum von Weizen ist stark gestiegen. Waren es im Jahr 1993/94 noch etwa 552,5 Tonnen, sind es mittlerweile im Jahr 2017/18 737,5 Tonnen Weizen, die weltweit verzehrt werden.

Quelle: https://de.statista.com/

Doch was hat das für Folgen?
Ein Auszug aus dem Artikel:”Nachhaltige Ernährung”, vom bzfe.

Vier von neun planetaren Grenzen sind durch den Einfluss des Menschen bereits überschritten: Klimawandel, Biodiversität, Landnutzung sowie die Stickstoff- und Phosphorkreisläufe. Das Ernährungssystem ist maßgeblich daran beteiligt: Die Weltmeere drohen zu versauern, weil sich der Phosphoreintrag durch die Düngung verdreifacht hat, verglichen mit vorindustriellen Zeiten. Der Stickstoffeintrag in Gewässer hat sich seit der Herstellung von chemischen Düngemitteln sogar verzehnfacht. So stellte der deutsche Sachverständigenrat für Umweltfragen im Jahr 2015 fest, dass 26 % aller Grundwasserkörper in Deutschland wegen hoher Nitratgehalte in einem schlechten chemischen Zustand sind. Auch etwa 25 % der Emissionen von klimaschädlichen Gasen in Europa gehen auf das Konto der Lebensmittelerzeugung. Die klimawirksamen Gase entstehen durch die Nutzung von fossilen Rohstoffen bei der Lebensmittelerzeugung, bei der Verarbeitung und Verpackung, durch Lebensmitteltransport und Lagerung sowie bei der Zubereitung.

Quelle: https://www.bzfe.de/inhalt/nachhaltige-ernaehrung-31280.html

 

2018 hat gerade begonnen und wer noch neue Vorsätze sucht kann sich vielleicht den Report oben zu Herzen nehmen. Weniger Konsum von tierischen Produkten kann aus ökologischer Sicht schon einiges bewirken. Bewusst weniger Plastikverpackung kaufen und auf Nachhaltigkeit Wert legen, sowie kleine Unternehmen und regionale Betriebe unterstützen. Mehr für die Umwelt und die Tiere zu tun.

Viel Spaß und Erfolg in neuem Jahr 2018.

 

 

Der Weg ist das Ziel

Die Fülle und der Ideenreichtum, welche Ernährungsform, bzw. Diät zum Ziel- bzw. Wunschgewicht oder Wunschfigur führen, ist Vielfältig.
Das Internet ist voll von Empfehlungen:
„Paläeo, Vegan, Vegetarisch, Low-Carb, Low-Fat, Intermittierendes Fasten, uvm.“
Doch welche Ernährungsform passt zu mir?
Gibt es überhaupt die „eine richtige“ Ernährung?
Gibt es „böse“ Lebensmittel?
Das sind viele Fragen und die Beantwortung ist nicht gerade leicht.
Schließlich ist die Beantwortung sehr individuell zu betrachten. In unserer heutigen Zeit, haben wir die Möglichkeit, uns viel und Umfangreich zu informieren. Das kann ein Vorteil oder auch Nachteil sein. Denn die Unsicherheit, was stimmt und was ist nicht, ist sehr groß. Denn es gibt zu viele Quellen, die sich im Bereich Ernährung und Essen widersprechen.
Doch welche Ernährungsform passt zu mir?
Niemand kann schlussendlich sagen, welche Ernährung zu einem selbst passt. Man muss ausprobieren, seinen eigenen Geschmack und medizinische Begleiterkrankungen berücksichtigen. Es gibt Erkrankungen, die eine angepasste Ernährung erfordern. Allerdings sollte man sich nicht von seinem eigenen Geschmack abbringen lassen. Nicht jeder muss Vegan leben, oder intermittierend Fasten. Vertraue deinem Körper. Wenn dein Körper etwas nicht verträgt, wird er es dir signalisieren. Wenn du das berücksichtigst, kannst du prinzipiell essen wie du möchtest.
? Natürlich kann man die Ernährung ein wenig modifizieren. Vollkornprodukte und Gemüse wieder mehr in den Speiseplan integrieren. Stark industriell verarbeitete Lebensmittel reduzieren und lieber wieder etwas Zeit für das eigenständige zubereiten der Nahrungsmittel aufwenden.
Gibt es überhaupt die „eine richtige“ Ernährung?
Was bedeutet überhaupt „richtige Ernährung“? Auf diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Wie oben schon beschrieben, gilt es auf seinen Körper zu hören. Was verträgt man und was nicht. Was akzeptiert der Körper und was nicht.
? Nach Möglichkeit sollte meiner Ansicht nach versucht werden, wie oben beschrieben, mehr pflanzliche Nahrungsmittel in seinen Speiseplan zu integrieren. Dies bezüglich noch abschließend eine Frage, die jeder selber beantworten sollte: „Ist es „richtig“, Tiere als Nutzgegenstand zu verwenden, nur damit wir übermäßig viel gezüchtetes billiges Fleisch zum täglichen Verzehr haben?“.
Gibt es überhaupt „böse“ Lebensmittel?
Um es einfach zu gestalten, sollte man im Hinterkopf haben, die Menge macht das Gift. Wenn ich Süßes esse und dadurch zunehme, können (müssen aber nicht) langfristig Folgeschäden entstehen. Wenn ich allerdings auf eine ausgewogene Ernährung achte, kann man sich gerne etwas Süßes gönnen. Das reduziert den Stress. Stress verstärkt körperliche und psychische Leiden nur zusätzlich. Ernährung sollte etwas positives und angenehmes sein und bleiben.

Fazit: Wichtig ist es das Thema Ernährung nicht mit Stress zu verbinden. Tiefpunkte kommen und gehen. Es gibt kein gut und kein böse. Es gibt nur zu viel oder zu wenig. Es gibt nicht den einen Weg, den man gehen muss. Sondern den Weg den man gehen kann.

Wenn der Muskel nicht mehr will

Ein Muskelkrampf ist ein plötzlich auftretender Schmerz in der Muskulatur, durch eine unwirkliche Kontraktion (Anspannen). In den meisten Fällen kommt dieser Plötzlich und verschwindet dann auch relativ schnell wieder.
Häufig betrifft es die Waden, also die Unterschenkelmuskulatur.

Die häufigste Ursache für Krämpfe sind Störungen im Elektrolythaushalt der Körpers. Elektrolyte sind im Blut vorkommende Salze wie Kalium, Natrium, Magnesium und Calcium.

Natürlich können verschiedene Grunderkrankungen, oder bestimmte Medikamente Auslöser für einen Krampf sein.

Häufig tritt dieser aber bei sportlicher Belastung auf.
Durch starkes schwitzen.
Über die Haut verliert der Mensch viel Wasser und zusätzlich Elektrolyte, meistens Wasser.
In 90 % der Fällen ist der Wasserverlust der Auslöser und sollte durch eine ausreichende Aufnahme wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.
Wenn man viel geschwitzt hat und Natriumarmes Wasser getrunken hat, kann zusätzlich zum Wasserverlust der Natriumverlust ursächlich für den Krampf sein. Hier in das Wasser etwas Salz zufügen um den Verlust auszugleichen.
Wenn ich während der Belastung einen Krampf kriege, kann dies auf einen Kaliummangel hindeuten. Bei dieser Form, dem Trinkwasser Kalium zufügen oder eine Banane essen, diese liefert auch viel Kalium.
Sollte der Muskel in Ruhe zucken, also wenn keine Belastung stattfindet, unwirklich kontrahieren, ist das ein Zeichen für einen Magnesiummangel.
In diesem Fall hilft ein Magnesiumpräparat am schnellsten.

Aber in den meisten Fällen ist es in erster Linie ein Wassermangel. Wer vor der Belastung, oder tagsüber kaum getrunken hat, kann einen Krampf bekommen. (Muss aber nicht sein!)

Wenn ein Krampf auftritt, hilft leichtes Dehnen der betroffenen Muskulatur und ausreichendes trinken. Sollte dies häufiger passieren, empfiehlt es sich einen Arzt zu Rate zu ziehen und die Elektrolyte im Blut bestimmen zu lassen.
Bei einer längeren Belastung empfiehlt sich z.B. Apfelsaft zu trinken, da er eine gute Zusammensetzung von Wasser und Elektrolyten aufweist. Während sportlichen Belastungen sollte auf die Zufuhr von großen Magnesiummengen verzichtet werden, da dies auch abführend wirken kann.

 

Kürbis: kann er mehr als nur Geister vertreiben?

Von September bis Oktober hat der Kürbis Saison.
Der Kürbis ist wirklich kalorienarm, 100g liefern ca. 25kcal.
Er enthält viel Wasser, kaum Fett, einen Hauch von Eiweiß, ein kleines bisschen Kohlenhydrate und Ballaststoffe.
Zusätzlich enthält er reichlich Beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A),Vitamin E und Kalium.
Die Kürbiskerne liefern in geballter Form etliche seiner guten Inhaltsstoffe.
Reichlich Magnesium, Vitamin A, Niacin und Eisen. Gerade mit diesen Inhaltsstoffen sind die Kerne wirklich vollgestopft.
Reichlich Eiweiß, Fett (ungestättigte Fettsäuren) und Kohlenhydrate enthalten sie auch. Auf 100g liefern sie immerhin ca. 565 kcal.
Vorallem das Kürbiskernöl liefert viele mehrfach ungestättigte Fettsäuren, welche wichtige Funktionen im Körper haben.
Kürbiskerne sowie Kürbiskernöl immer dunkel, trocken und kühl lagern um die Haltbarkeit zu verlängern und die Inhaltsstoffe zu schonen.
Gerade für Männer sind Kürbiskerne ein guter Snack um der Prostata etwas gutes zu tun. Sie enthalten Wirkstoffe, die sich positiv auf Prostataleiden auswirken.
Wenn man den Kürbis aushöhlt und in seine Schale eine fiese Fratze schnitzt, vertreibt er sogar böse Geister an Halloween.

Leinsamen

100g Leinsamen liefern über 300 Kalorien. Sie enthalten eine Menge Fett und viel Eiweiß. Auch ihr hoher Ballaststoffanteil ist beachtlich.
Jedoch landen zu meist nur kleine Menge Leinsamen auf dem Teller, im Müsli oder Salat. Ein Teelöffel umfasst ungefähr 3-5g Leinsamen.
Aber dieser geringe Anteil liefert trotzdem wertvolle ungesättigte Fettsäuren, die gegen Blutgefäßverkalkung helfen.
Außerdem enthält der kleine Samen eine Menge an Vitaminen (Vit.E) und Mineralstoffe (Magnesium, Kalzium). Die geringe Menge, die meistens auf dem Teller landet, bietet uns wenig ausbeute an den guten Inhaltsstoffen.
Jedoch liefert uns diese kleine Menge wohltuende Zutaten für den Darm. Der Leinsamen enthält Schleim. Wenn der Samen im Darm ist, quillt er auf und regt so die Darmbewegung an. Deshalb beim Verzehr von Leinsamen darauf achten, genug zu trinken.
Am besten sollte der Leinsamen geschrotet verzehrt werden. Dadurch quillt er besser auf und der Körper kann besser an seine Inhaltsstoffe gelangen. Die geschroteten Leinsamen nie zu lange aufbewahren. Lieber kleine Mengen kaufen und schneller aufbrauchen.
Das selbe gilt für das Leinöl. Dunkel und nicht zu warm lagern, da das Leinöl schnell verdirbt.
Das Leinöl sollte auch nicht stark erhitzt werden.

Der geschrotete Leinsamen enthält ungefähr das selbe Nährstoffprofil wie der Chiasamen. Daher ist der Leinsamen eine gute und billigere Alternative zum Chiasamen. Aber er sollte wie oben beschrieben, geschrotet verwendet werden.